Ein Shop. Zwei Welten. B2C und B2B ohne Kompromiss.
Privatkunden kaufen in drei Minuten mit Karte. Geschäftskunden bestellen 200 Stück auf Rechnung, zu ihren verhandelten Preisen. Beides im selben Shop geht, aber nur, wenn es von Anfang an dafür gebaut ist.

// prinzip: Ein Katalog, ein Bestand, eine Administration. Der Login entscheidet, welche Welt der Kunde sieht.
Worum es geht
Zwei Kundentypen, die sich fast überall widersprechen.
Ein Shop-System ist ab Werk für genau einen Fall gebaut: den schnellen Kauf einzelner Privatkunden. B2B ist kein Zusatz-Feature, das man dazuschaltet. Es ist eine andere Handelslogik mit anderen Preisen, anderen Zahlwegen, anderen Entscheidungswegen und anderen Mengen.
Wer beides will, landet ohne Plan bei einer von zwei schlechten Lösungen. Entweder zwei getrennte Shops: doppelte Produktpflege, doppelte Integrationen, doppelte Kosten und zwei Wahrheiten über den Bestand. Oder ein Kompromiss-Shop, der beide Gruppen stört: Privatkunden sehen Nettopreise und Staffel-Tabellen, die sie nicht verstehen. Geschäftskunden quälen sich durch einen Consumer-Checkout ohne Rechnungskauf.
Die zwei Welten
Was Privatkunden erwarten. Was Geschäftskunden erwarten.
Jede Zeile ist für sich lösbar. Schwer wird es, weil ein Shop alle Zeilen gleichzeitig bedienen muss, ohne dass die eine Gruppe die Welt der anderen zu sehen bekommt.
Deine Seite der Rechnung
Was du als Betreiber bereitstellen musst.
Preislogik pro Kunde
Kundengruppen, Preislisten, Staffelpreise, Brutto- oder Netto-Darstellung je nach Login. Der falsche Preis beim falschen Kunden kostet Vertrauen oder Marge, beides ist teuer.
Rechnungskauf mit Kontrolle
Zahlungsziele und Kreditlimits pro Firma, angebunden an ERP oder Buchhaltung. Nicht per Excel überwacht, sondern im System, wo Bestellung und Zahlung zusammenlaufen.
Firmenkonten mit Rollen
Geschäftskunden bestellen als Organisation, nicht als Einzelperson. Ein Konto, mehrere Einkäufer, klare Freigabe-Regeln, Bestellhistorie für die ganze Firma.
Prozesse für Mengen
Wer 200 Positionen bestellt, klickt sich nicht durch Produktseiten. Schnellbestellung, Bestellvorlagen und Angebots-Flows (Quotes) gehören zur Grundausstattung.
Die Lösung
Ein Katalog, eine Administration, zwei Erlebnisse.
Der Login entscheidet. Gäste und Privatkunden bekommen den normalen Shop: Bruttopreise, schneller Checkout, TWINT und Karte. Eingeloggte Geschäftskunden sehen denselben Shop mit ihren Preisen, ihrem Sortiment, Rechnungskauf und Schnellbestellung. Im Hintergrund bleibt alles eins: ein Produktstamm, ein Bestand, eine Administration, eine Anbindung an ERP und Buchhaltung.
Die Plattform-Frage entscheide ich pro Fall, nicht pro Vorliebe: Shopify mit nativer B2B-Funktionalität oder App-Layer, Shopware mit B2B Suite oder B2B Components. Ich habe beide Wege live gebaut und sage dir ehrlich, welcher für dein Sortiment und deine Grösse wirtschaftlich ist, inklusive der Lizenzkosten-Frage.
Stack
Womit ich B2C+B2B baue.
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